NanoTracker in 10 Minuten

Sechs kurze Lektionen zum Werkzeug nanotracker.app. Du brauchst nur eine öffentliche Nano-Adresse.

Alles läuft in deinem Browser. Dein Fortschritt bleibt nur auf deinem Gerät (localStorage, kein Cookie). Information, keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung.

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1Wallet hinzufügen

Öffne nanotracker.app. Du kannst ohne Anmeldung loslegen: Trage eine öffentliche Nano-Adresse (nano_…) ein und wähle „Auswerten“. Es ist keine E-Mail nötig.

Weitere Adressen fügst du über „+ Wallet hinzufügen“ hinzu. Du kannst ihnen Namen geben und sie in Gruppen ordnen.

Deine Wallet-Liste liegt laut Seite nur in diesem Browser. Lade deshalb einmal die Sicherung herunter („Sicherung herunterladen“). Wechselst du den Browser oder das Gerät, lädst du sie dort wieder.

Du brauchst nie einen Seed. Wer danach fragt, ist nicht der NanoTracker.

Prüffrage: Was trägst du für eine Auswertung ein?

2Die Übersicht lesen

Nach der Auswertung siehst du jede Zahlung deines Wallets: Eingänge und Ausgänge mit Datum.

Zu jeder Zahlung zeigt der NanoTracker den Wert damals (Kurs am Tag der Zahlung) und den Wert heute. Der Unterschied zeigt, ob eine Zahlung inzwischen mehr oder weniger wert ist.

Die Währung stellst du oben ein. Es gibt viele Währungen, darunter USD, EUR, TZS und KES. Die Kurse reichen laut Seite bis 2018 zurück.

Kleinste Eingänge lassen sich ausblenden. Mit „Kleinsteingänge zeigen“ blendest du sie ein, falls du sie prüfen willst.

Prüffrage: Was bedeutet „Wert damals“?

3Gewinn und Verlust

Der NanoTracker zeigt Plus und Minus je Zahlung. Verbucht wird nach FIFO: „first in, first out“. Die ältesten Eingänge gelten zuerst als ausgegeben.

Beispiel mit erfundenen Zahlen: Du erhältst 10 XNO zum Wert von 1 EUR je XNO und später 10 XNO zu 2 EUR. Dann gibst du 10 XNO aus, als 1 XNO 3 EUR wert ist. Nach FIFO sind die ersten 10 XNO ausgegeben. Der Gewinn: 10 mal (3 minus 1) = 20 EUR.

Das ist eine Rechenhilfe. Sie zeigt dir, wie die Zahlen entstehen, und ersetzt keine Beratung.

Prüffrage: Im Beispiel: Wie hoch ist der Gewinn nach FIFO?

4Haltefrist und Steuerdatei

Je nach Land gelten Fristen, nach denen ein Gewinn steuerfrei sein kann. Der NanoTracker zeigt je Posten, ab wann die eingestellte Frist erreicht ist. Voreingestellt ist laut Seite „Privat, 1 Jahr Haltefrist (DE)“.

Die Steuerdatei ist ein Bericht und eine Tabelle je Jahr aus den Daten deiner Wallets, gerechnet nach den eingestellten Regeln. Du kannst sie an einen Steuerberater geben.

Was sie nicht ist: Steuerberatung. Regeln unterscheiden sich je Land und ändern sich. Ob etwas steuerfrei ist, entscheidet nicht der NanoTracker, sondern das Recht deines Landes. Frag die zuständige Stelle oder eine Steuerberatung.

Prüffrage: Was leistet die Steuerdatei?

5Privat, geschäftlich, Umbuchungen

Privat und geschäftlich kannst du getrennt führen. Gruppiere deine Wallets entsprechend.

Schiebst du Nano von einem eigenen Wallet auf ein anderes eigenes, erkennt der NanoTracker die Umbuchung. Sie zählt nicht als Ausgabe, und die Haltefrist läuft weiter. Dazu müssen beide Wallets in deiner Liste stehen.

Für Händler gibt es eine QR-Zahlungsanforderung, Eingänge mit Zweck und einen Tagesabschluss (siehe Kurs Nano für Händler).

Prüffrage: Du schiebst Nano von deinem Wallet A auf dein Wallet B. Beide stehen in der Liste. Wie behandelt der NanoTracker das?

6Pro und Preise

Die Auswertung einer öffentlichen Adresse ist ohne Anmeldung möglich. Ein Konto und Pro erweitern den Umfang. Pro wird in XNO bezahlt (nanotracker.app).

Welche Funktionen zu Pro gehören und was sie kosten, steht in der App unter „Konto und Pro“ und „Preise“. Preise ändern sich. Dieser Kurs nennt keine Zahl.

Probiere zuerst die kostenlose Auswertung mit einer Adresse. Wenn dir etwas fehlt, vergleiche die Preise und entscheide selbst.

Prüffrage: Wo findest du den aktuellen Preis von Pro?

Quellen

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